Der Charlottenburger Schloßpark in Zeichnungen

Ich wurde unweit des Schlossparks 1935 geboren. An den Wochenenden, an sonnigen Sommertagen, zu Ostern und im Winter waren die Spaziergänge mit meiner Mutter immer ein Erlebnis. Blumenrabatten, Bäume, Fische, Vögel und Eichhörnchen gehörten dazu. Dann war Krieg. Der Mai 1945 und die Nachkriegszeit zeigten einen beängstigend anderen Park. Meine Besuche endeten 1949. Wir zogen fort.
Seit dem Jahr 1989 zog es mich wieder in den Schlosspark. Die Wunden des Krieges und der Nachkriegszeit waren getilgt. Aber an den Orten meiner Skizzen kamen dann doch immer wieder meine Erinnerungen zurück.
Der Charlottenburger Schlosspark gehört nun mal zu meinem Leben.

Helmut Meyer machte zunächst eine grafische Ausbildung zum Schriftsetzer. Das darauffolgende Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst Berlin schloß er ab als Diplom-Designer.
Die hier gezeigten Bleistift- und Kohle-Zeichnungen entstanden zwischen 1995 und 1997
.

Neuer oder Schinkel-Pavillon (Karl Friedrich Schinkel, 1824/25)
Germanicus (Nachguß einer antiken Statue, Anfang 19. Jh.) am Spreeuferweg, vor der Gartenfront des Schlosses
Karpfenteichbrücke (1802, in damals neuartiger Gußeisenkonstruktion)
Belvedere (Carl Gotthard Langhans, 1788/89)
Mausoleum (1810)

2 Kommentare zu „Der Charlottenburger Schloßpark in Zeichnungen“

  1. Eckhard Schmidt

    Eckhard Schmidt
    Helmut Mayer ist ein Onkel von mir.
    Ich bewundere immer seine Zeichnungen.,
    Ich bin stolz so einen Onkel zu haben.

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