Bezirksamt

Öffentliche Bibliotheken: Kultureinrichtung, Pflichtaufgabe, ideologiefrei (22)

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien W. Weimer gab am 2.7.2026 eine Pressemitteilung heraus mit der verheißungsvollen Überschrift „Öffentliche Bibliotheken dürfen zukünftig sonntags öffnen“. Das entspricht dem langgehegten Wunsch vieler Bibliotheksnutzer. (Teil 22* der Reihe „Wie soll es mit den Bezirksbibliotheken weitergehen?“)

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Ein Beitrag zur Stadtentwicklung in Wilmersdorf

Die folgende Erklärung der MieterWerkStadt Charlottenburg zeigt eine weitere Variante, wie Milieuschutz möglichst lange verhindert werden kann. Pressemitteilung der MieterWerkStadt Charlottenburg vom 3. Juli 2026Leon-Jessel-Platz: Milieuschutz mit dreijähriger Verspätung

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Milieuschutz als Instrument für die Immobilienwirtschaft?

Milieuschutz wurde als ein Instrument zur sozialen Stadtentwicklung 1976 eingeführt. Die Regelungen dazu finden sich in §§ 172 ff. Baugesetzbuch. Im Folgenden wird zunächst kuz auf Ziel und Wirkungen des Instruments eingegangen; danach, wie die Berliner Verwaltung konkret den Milieuschutz eigenen Zielen nutzbar macht und sich dabei nicht scheut, ihn in Teilen gänzlich auszuhebeln.

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Wie ist es in den letzten zehn Jahren mit den Bezirksbibliotheken weitergegangen? (21)

Die Bibliotheken im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf könnten attraktiver sein, wenn in den (mit den Wahlen im September beendeten) zehn Dienstjahren der derzeitigen Amtsinhaberin das Grundproblem wenigstens teilweise gelöst worden wäre: der Mangel an Publikumsfläche. – Teil 21* der Reihe

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Vier Jahre Preußenparkinitiative

Es nähert sich der vierte Jahrestag, seitdem das Grünflächenamt Charlottenburg-Wilmersdorf im Februar 2021 sein Baukonzept für den Preußenpark in Wilmersdorf vorlegte. Und seitdem – als Bürgerantwort darauf – die Initiative Preußenpark entstand. Ihr Motto lautet: „Preußenpark – ein naturnaher, unverbauter Park für alle Generationen“

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Geruchlos ruht der Fennsee

Dichte Bäume beschatten die Uferwege des Fennsees* in Wilmersdorf. Inmitten der Stadt bieten sie den zahlreichen Spaziergängern einen angenehmen und ruhigen Aufenthaltsort. Doch seit Jahren geht gerade in der warmen Jahreszeit vom östlichen Teil des Sees ein fürchterlicher Gestank aus. Grund dafür sind Faulgase, die durch Zersetzungsprozesse innerhalb des Gewässers entstehen. „Entstanden“ müßte es eigentlich

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Preußenpark: Eine Vergangenheit und zwei gegensätzliche Vorstellungen von seiner Zukunft

Der Preußenpark am Fehrbelliner Platz entstand 1904 und hat bis 1949 in mehreren Schritten seine heutige Größe und Gestalt erhalten. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat Pläne, den Park umfassend umzubauen, was sowohl die  sogenannte„Thaiwiese“ betrifft als auch die übrigen Bereiche des Parks. Aber auch Bürger und Umweltverbände haben Pläne.

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Hat denn niemand das Zwangsarbeiterlager in der Wilhelmsaue 40 betrieben?

Am 10. März dieses Jahres im Kulturausschuß – fünf Jahre nach Kenntnisnahme – erkannte das Bezirksamt, vertreten durch die Kulturstadträtin, an, daß sich in der Wilhelmsaue 40 das Zwangsarbeiterlager des Bezirksamtes Wilmersdorf befunden hat.

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Bezirksamt testet neues Modell: Einwohner fragen, Bezirksamt antwortet nicht

Vermutlich zwecks besserer Verwirklichung „einer umfassenden Beteiligung der Einwohnerschaft an kommunalpolitischen Entscheidungen des Bezirks“ (Wissenswertes) hat sich das Bezirksamt wieder mit den Einwohnerfragen beschäftigt – und vier der sechs BVV-Parteien, darunter alle drei mit Mitgliedern im Bezirksamt, wirken mit. Herausgekommen ist eine erneute wesentliche Einschränkung der Einwohnerfragen: Auf schriftlich vom Bürger einzureichende Fragen gibt das

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Wilhelmsaue 17 gerettet, Wilhelmsaue 29 abgerissen – Ein Nachruf, gleichzeitig ein Aufruf

Vermutlich wurde das zweigeschossige, traufständige, weiß-blau gestrichene Haus Wilhelmsaue 29* mit seiner fünfachsigen Fassade elf Monate im Jahr wenig beachtet. Doch in der Adventszeit – vom 1. Advent bis Heilige Drei Könige am 6. Januar – fiel es durch seine leuchtende Dekoration jedem Passanten auf.

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